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Ach Schei….

16. Dezember 2014
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Gerade habe ich den großen Fehler begangen, im morgendlichen Tran mein Blog ein wenig zu entrümpeln. Es kam wie es kommen musste und ich habe beim Löschen alter, ungenutzter Themes auch mein aktuelles gelöscht. Wie dumm kann eins sein?

Da ich das Theme dämlicher Weise auch nicht wiederfinde und ich es eh mal überarbeiten wollte (eigentlich zum Jahreswechsel) werde ich jetzt meine nicht vorhandene Zeit damit verbringen, mir ein neues zu Suchen. Also nicht wundern, wenn sich hier aktuell dauernd was ändert. … WORK IN PROGRESS …

Wünscht mir gute Nerven, Ausdauer, Inspiration und Erfolg! ;)

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Arrivederci Lanz …

15. Dezember 2014
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Ich habe mir die Sendung am Samstag angesehen, weil ich mich von einer Kindheitserinnerung verabschieden wollte. Auch ich gehöre zu denen, die Samstags Abends frisch gebadet und gemütlich eingemummelt auf dem Sofa mit den Eltern „Wetten dass…?“ gesehen haben. Es hat uns immer viel Spaß gemacht, wir haben mitgefiebert, gelacht und über die Gäste diskutiert.

Auch nicht oft genug erwähnen kann eins den grandiosen Auftrifft von Michael Jackson 1995. Für mich als Jacko-Fan DAS Highlight. Und Highlight ist ein gutes Stichwort. Das ZDF hätte gut daran getan zum Abschied von „Wetten dass…?“ eine Sendung mit den Highlights aus 33 Jahren zu machen, ohne Lanz wieder auf Gäste und Kandidaten loszulassen, denn das kann er nun mal einfach nicht. Lanz ist kein Showmaster, kein Entertainer. Nicht nur, dass es ihm nach den vergangenen Monaten unglaublich schwer gefallen sein muss diesen Abend durchzustehen, wissend, dass er für alles verantwortlich gemacht wird und jede seiner Bewegungen und jedes seiner Worte in der Luft zerrissen wird. Das alleine war es nicht was ihn vorgestern scheitern ließ. Das weiß ich, weil ich mir vor Monaten schon eine „Wetten dass…?“ Sendung mit ihm ansah. Ich wollte damals einfach nach den ersten Verrissen wissen, ob er wirklich so mies ist, wie alle behaupteten, denn eigentlich hielt ich ihn für recht smart. Ich nahm an, dass die niederschmetternden Kritiken sicher übertrieben wären. Aber ich würde eines bessern belehrt. Fakt ist: er hat ‘s einfach nicht drauf. Er kann weder mit Gästen umgehen, noch mit den Kandidaten, statt dessen tappt er mit Bravur in jeden Fettnapf. Sexismus, Alltagsrassismus, Homophobie, Ableismus, Lanz lässt kaum eine Gelegenheit verstreichen zu beweisen, dass er Taktlosigkeit echt drauf hat.

Beispiele? Die gab es am Samstag reichlich. Da ist zum einen die Wette mit einem fünfjährigen Jungen, der Hunde daran erkennen will, wie sie ihm Leberwurst von der Hand lecken. Was im ersten Moment noch relativ harmlos und vielleicht ganz witzig klingt, wird spätestens durch die anzüglichen Witze von Lanz (aber auch von den Wettpaten Bully, Elton und Otto) dann einfach nur noch geschmacklos, peinlich und extrem grenzwertig.

Oder die Wette der Cheerleaderinnen, die in 5m Höhe Wäschestücke auf eine Leine hängen. Lanz setzt diese tolle sportliche Leistung ins rechte Licht, indem er nach gewonnener Wette zu den Mädels sagt, dass sie erst richtig gut sind, wenn sie die Wäsche dort oben noch bügeln können

Auch sehr schön anzusehen, wie er dem blinden Wettkandidaten zur Begrüßung, die Hand fast in den Bauch rammt, statt ihn in entsprechendem Abstand anzusprechen und so diesem die Möglichkeit zu geben Lanz seine Hand entgegen zu halten, wobei beide eine bessere Figur gemacht hätten.

Eine Peinlichkeit reihte sich an die andere und gipfelte schließlich im Interview mit Samuel Koch, dem Mann, der sich damals bei einer Wette sein Genick brach und seit dem vom Hals abwärts gelähmt ist. Ganz offensichtlich war dies als emotionaler Höhepunkt der Sendung geplant. Lanz versuchte auch Koch entsprechendes zu entlocken. Wiederholt fragte er nach wie es ihm jetzt gehe, explizit auch gesundheitlich, da Koch ihm zum Glück nicht den Gefallen tat und rührselig sein schweres Schicksal bedauerte. Samuel Koch blieb gelassen und ließ Lanz gekonnt auflaufen. Dieser Griff daraufhin direkt erneut daneben, als er zu Koch sagte “Du hast offensichtlich nicht nur deinen Humor verloren”, nachdem Koch scherzhaft bemerkt hatte, bei seinem letzten “Wetten, dass..?”-Auftritt einen “steifen Hals” und daher nicht die Gelegenheit gehabt zu haben, sich richtig zu verabschieden. Seinen Versprecher schien Lanz nicht bemerkt zu haben, zumindest korrigierte er sich nicht.
Samuel Koch war ihm Gegensatz zu Lanz ganz Profi. Er blieb das ganze Gespräch über souverän und half Lanz im Grunde sogar indem er sagte, dass er einfach wie jeder andere Gast über seine aktuellen Projekte (Film mit Till Schweiger, Serienrolle etc.) sprechen möchte. Doch Lanz schaffte es nicht diesen Strohhalm zu ergreifen und kam immer wieder auf Kochs Behinderung zu sprechen, schließlich machte er nicht einmal davor halt Koch zu fragen, ob er denn einen Sinn in seinem Unfall sähe. Ob er sich dieser unglaublichen Taktlosigkeit bewusst war? Koch hingegen erweist sich auch hier erneut als sehr Schlagfertig und sagt einen wie ich finde grandiosen Satz: “Ich wage nicht zu behaupten, dass das Sinn hatte. Ich versuche dem Ganzen den Unsinn zu nehmen.”

Werter Herr Lanz, Sie hatten doch auch schon Raul Krauthausen zu Gast, haben Sie da gar nichts gelernt? Der hat ihnen doch auch von Leidmedien.de erzählt. Vielleicht holen Sie sich vor dem nächsten Interview mit einem Menschen mit Behinderung mal ein paar Tipps?!

Übrigens war in diesem Interview auch etwas zu beobachten, was ich neulich mal hier in meinem Podcast ansprach, nämlich die Distanzlosigkeit, die auch auf körperlicher Ebene gegenüber Menschen mit Behinderung an den Tag gelegt wird. Lanz tatschte immer wieder an Koch herum und rückte ihm auf der riesen Couch auf die Pelle. Bei anderen Gästen sah ich das bei ihm noch nicht.

Wem es bisher nicht klar war, dem hat Lanz am Samstag nun endgültig bewiesen, dass er nicht das Zeug für eine solche Show hat. Sehr schade um ein eigentlich gutes Showkonzept. Nur der Vollständigkeit halber, “Wetten dass…?” mit Gottschalk hatte ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Gottschalk war ein guter und ist es in gewisser Weise sicher noch, aber wohl für eine andere Zielgruppe als mich…
Mit einem neuen, wirklich guten Moderator und Entertainer hätte „Wetten dass…?“ nochmal die Kurve kriegen und wiederkommen können. Ich zumindest vermisse gute Samstagabend-/Spielshows. Außer „Schlag den Raab“ gibt ‘s da eigentlich nichts, was ich mir ansehen möchte.

Dass nicht nur Lanz taktlos kann, haben übrigens Bully und Otto mit ihrem „Arrivederci Lanz“ bewiesen, dass sie unnötig lange zelebrierten und sogar noch das Publikum aufforderten mitzusingen, was dieses im übrigen gerne tat. Da bekam selbst ich ein wenig Mitleid mit Lanz.

Das einzige was für mich die Sendung erträglich machte war übrigens nebenbei zu twittern. Warum ich nicht abgeschaltet habe? Tja nun, ich glaube das ist das „Autounfall-Phänomen“, es ist schrecklich, aber eins kann einfach nicht wegsehen.

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Keine #100happydays mehr.

9. Dezember 2014
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Tja nun, was soll ich sagen. Das mit den #100happydays und mir, das wird nix. Irgendwie hatte ich mir das ja bereits gedacht. Ich bin einfach viel zu undiszipliniert, um sowas durchzuhalten. Für 100 Tage. Die Idee finde ich immer noch, gerade in den Wintermonaten, sehr großartig, aber ich für mich funktioniert das so einfach nicht. Hinzu kommt, dass ich merke wie kontraproduktiv das doch für mich ist. Ich knipse zwar hier und da gerne mal ein Foto, aber ich bin weit davon entfernt Hobbyphotographin zu sein und so fehlt mir in diesem Bereich einfach oft die Kreativität, um meine Happy-Moments in Schnappschüssen zu verewigen. Das führt dann dazu, dass ich die kleinen Glücksmomente des Tages gar nicht mehr so wirklich genießen kann, da ich im Hinterkopf die #100happydays habe und mir dann überlege, ob dies nicht gerade der Happy-Moment des Tages ist, den ich Posten könnte und wie ich diesen denn am besten in ein Foto packen könnte.
So macht mich das Projekt zwar Aufmerksamer was die kleinen Glücksmomente im Alltag betrifft, gleichzeitig vermiest es mir diese aber auch wieder in gewisser Weise. Das ist irgendwie nicht sinnvoll finde ich.

Ich hatte mir überlegt es einfach so zu machen, dass ich zwar 100 Posts mache, die aber nicht zwingend an 100 aufeinander folgenden Tagen. Eine andere Idee war einfach Tage zu überspringen, wenn ich es eben vergessen habe, in einem Happy-Moment keine Lust habe, diesen zu unterbrechen um ein Foto zu machen, oder eben schlicht kein Happy-Moment zu finden ist, aber irgendwie finde ich für mich beide Ideen nicht stimmig.

Eines nehme ich aber auf jeden Fall für mich mit aus diesem Projekt, auch wenn ich mich nur etwa 30 Tage damit beschäftigt habe, statt 100. Es ist die Erkenntnis, dass ich es in aller Regel schaffe auch dem blödesten Tag einen kleinen Glücksmoment abzuringen und sei es, dass ich ihn mir explizit schaffe. Und das Gute ist, auch diese geschaffenen Momente tun gut.

Was ich weiterhin tun werde ist Fotos mit dem Tag #happywithhandicap zu posten, da mir das wirklich am Herzen liegt. Aber eben nicht täglich, sondern unregelmäßig, wenn es eben passt und auch nicht begrenzt auf 100 Tage.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass ich ein paar Artikel-Ideen habe, die ich hoffentlich bald umsetzen kann. Der eine oder andere ist bereits begonnen. Das ist mein heutiger Happy-Moment. ;)

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Wochenrückblick 100happydays W2

4. Dezember 2014
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Etwas verspätet hier der zweite Wochenrückblick. :)

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Tag 8: der dritte Tag in Folge mit herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Die letzten Sommerbotinnen.

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Tag 9: Kuschelzeit mit dem Lieblingshund. ❤

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Tag 10: Tratschen mit einem lieben Freund. Skype machts möglich.

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Tag 11: Seit ich 2008 vegan wurde, dass erste Puddingteilchen von einem Bäcker. Japp hier bei mir ums Eck in Büdingen gibts einen Bäcker der vegane Teilchen macht. MEGALECKER!

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Tag 12: DVDabend mit dem Lieblingsmann. ❤ Von Frozen war ich allerdings nicht begeistert. Ich fand ihn leider hauptsächlich langweilig. Schade.

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Tag 13: Juldeko aufhängen mit dem Lieblingsmann. <3 Und ja, ihm steht sie offensichtlich auch gut. ^^

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Tag 14: Ich sag’s mal so, der Montag und ich, wir sind keine Freunde. Dank Gilmore Girls und dem After-Eight-Nikolaus (japp, vegan) konnte dieser aber gerettet werden.

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Wochenrückblick 100happydays W1

25. November 2014
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Die erste Woche nach dem Neustart meiner 100 Happy Days ist vorüber und hier nun also der erste Wochenrückblick. :)

Tag 1. klein Samweis frühmorgens beim kuscheln im Bett.

Tag 1. klein Samweis frühmorgens beim kuscheln im Bett.

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Tag 2: Zu meiner Freude haben wir auf dem Grundstück nebenan zur Zeit drei echt schnuckelige neue Nachbarn.

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Tag 3: Auf dem Weg zum und vom Zahnarzt hatte ich die gelegenheit mit wundervollen, sanften (F)Riesen zu kuscheln.

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Tag 4: Das zweite Treffen unseres neugegründeten Gelnhäuser Heidenstammtisches war wirklich schön.

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Tag 5: Den Samstag konnte ich beim Mädelstag mit einer lieben Freundin und ihrer süßen Tochter genießen.

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Tag 6: Nach grauem Novemberwetter endlich wieder Sonnenschein und strahlend blauer Himmel, den wir bei einem tollen Spaziergang genossen haben.

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Tag 7: Auch gestern lies der Sonnenschein die Blüten leuchten. Herrlich!

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100 Happy Days – Neustart

18. November 2014
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Vor 2 Wochen startete ich mit der 100HappyDays Challenge. Tja nun, was soll ich sagen … Ich hab’s natürlich nicht durchgehalten. Die ersten 7 Tage klappten prima, dann wurde ich krank und war so gar nicht happy. Leider konnte ich mich null aufraffen, nichtmal zu nem Foto. Dann habe ich lange überlegt wie ich das nun mache, ob ich die fehlenden Tage einfach mitzähle, oder ob ich ab dem nächsten Tag einfach weiterzähle, als ob keine Pause dazwischen gewesen wäre, oder ob ich eben einfach neustarte. Da seit dem letzten Foto nun eine Woche vergangen ist, habe ich mich dafür entschieden nochmal von vorne anzufangen. Die “Regeln” bleiben die gleichen. Jeden Tag ein Foto mit den Tags #100happydays und #happywithhandicap und das für 100 Tage via Instagram, Tumblr und Twitter, dazu 1 Mal die Woche hier ein Wochenrückblick.

Also, auf 100 funkelnagelneue glückliche Tage!

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