VeganWorld

Wochenrückblick 100happydays W2

4. Dezember 2014
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Etwas verspätet hier der zweite Wochenrückblick. :)

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Tag 8: der dritte Tag in Folge mit herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Die letzten Sommerbotinnen.

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Tag 9: Kuschelzeit mit dem Lieblingshund. ❤

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Tag 10: Tratschen mit einem lieben Freund. Skype machts möglich.

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Tag 11: Seit ich 2008 vegan wurde, dass erste Puddingteilchen von einem Bäcker. Japp hier bei mir ums Eck in Büdingen gibts einen Bäcker der vegane Teilchen macht. MEGALECKER!

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Tag 12: DVDabend mit dem Lieblingsmann. ❤ Von Frozen war ich allerdings nicht begeistert. Ich fand ihn leider hauptsächlich langweilig. Schade.

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Tag 13: Juldeko aufhängen mit dem Lieblingsmann. <3 Und ja, ihm steht sie offensichtlich auch gut. ^^

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Tag 14: Ich sag’s mal so, der Montag und ich, wir sind keine Freunde. Dank Gilmore Girls und dem After-Eight-Nikolaus (japp, vegan) konnte dieser aber gerettet werden.

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Karotten-Spaghetti mit Kidneybohnen

3. Juli 2014
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Nachdem ich endlich einen Julienne-Schäler habe, habe ich großen Spaß daran mit Gemüsenudeln herumzuexperimentieren. Das hier ist meine neueste Kreation:

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Zutaten

500g Karotten
1 Dose Kidneybohnen
1 Paprika
ca. 3 EL Mais
etwa 3 Knoblauchzehen
ca. 3-4 EL Ajvar
Olivenöl
Pfeffer Salz

Zubereitung

Zunächst die Kidneybohnen und den Mais abtropfen lassen. Während dessen die Karotten und die Paprika gründlich waschen und abtrocknen. Dann die Paprika in Würfel schneiden und die Karotten in feine Streifen, Julienne, schneiden. Ich mache das mit einem Julienne-Schäler, das geht kinderleicht, wie schälen mit einem Sparschäler. Am Ende bleibt, dabei ein Rest-Karotten übrig, die sich mit dem Schäler nicht in Streifen schneiden lassen, die schneide ich mit einem Messer einfach in feine Würfel und gebe sie mit zu den Paprika würfeln.
Zuletzt noch die Knoblauchzehen schälen und entweder auch in sehr feine Würfel oder Scheiben schneiden, oder durch eine Knoblauchpresse drücken.

Eine große Pfanne mit hohem Rand erhitzen, etwa 2-3 EL Olivenöl in die Pfanne geben und den Knoblauch, die Paprikawürfel und die Rest-Karottenwürfel hinzugeben und etwa 3-4 Minuten anschwitzen. Die Paprikawürfel sollten noch bissfest sein. Dann die 3 EL Mais und die Kidneybohnen hinzugeben. Alles durchmischen, etwas Pfeffer und Salz dazu geben und weitere 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze schmurgeln lassen.
Nun die Karotten-Julienne dazu geben und alles vorsichtig mischen. Jetzt das Ganze weitere 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze brutzeln lassen, dabei gelegentlich durchmischen. Die Karotten sollten am Ende eine Spaghetti-ähnliche Konsistenz haben, Etwa so weich, dass sie sich mit der Gabel aufwickeln lassen, aber noch bissfest sind.
Zum Schluss das Ajvar und einen kleinen Schuss Olivenöl hinzugeben, alles gut durchmischen und eventuell nochmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Heiß servieren. Ein tolles, leichtes Sommeressen. Die Reste schmecken auch kalt gut.

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Iberico Schwein

10. Juni 2013
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Am Wochenende ist mir etwas passiert, was mir so noch nie passiert ist. Ich habe geweint als ich eine Reportage gesehen habe und noch einmal als mein Mann vom Einkaufen nach Hause kam und ich ihm davon erzählte.
Ich schaue gerne Dokumentationen und Reportagen zu allen möglichen Themen. Auch zu schwierigen und schlimmen Themen. Dass mich aber etwas so sehr berührt, dass ich richtig weinen muss, ist mir bis zum vergangenen Samstag noch nicht passiert und weil es mich auch heute noch so sehr berührt muss ich darüber schreiben.

Es fing eigentlich ganz harmlos an. Wie sehr oft am Samstag Vormittag sah ich zunächst die Wiederholung der Talkrunde vom Freitag Abend im dritten Programm. Im HR kommt im Anschluss darauf immer eine Reportage, diesmal „Weltreisen“ es wird darin eine Region vorgestellt Besonderheiten, Land und Leute, Spezialitäten. Eine soweit normale Reise/Urlaubs-Reportage.

An diesem Samstag ging es um eine Spanische Region und das Hauptthema waren die Iberico-Schweine. Es wurde hauptsächlich von einem bestimmten Züchter berichtet, der sehr traditionsbewusst ist und seine Schweine sehr frei hält. Sie leben nicht in Ställen, sondern auf weiten Wiesen und haben die kurze Zeit ihres Lebens eigentlich ein gutes Schweineleben (22Monate statt 10- 21Jahren, aber immerhin länger als „normale“ Schweine, die mit 6-10Monaten bereits geschlachtet werden). Sie sind in der Natur, bekommen kein Futter sondern suchen sich ihr Futter selbst wie normale Wildschweine- Sie sind nicht so überzüchtet, sondern noch recht ursprünglich. Sie wachsen deshalb auch langsamer. Soweit so gut.

Aber auch diese Schweine werden geschlachtet. Sie werden ermordet, weil Menschen, auch hier in Deutschland, sie essen wollen. Ihre Leiche ist eine Delikatesse. Das wusste ich schon zu Beginn der Reportage und ich habe schon viele Reportagen über „Nutztiere“ gesehen, viele die sehr grausam waren, keine Reise-Magazine. Geweint habe ich da nicht. Hier aber schon.

Denn .. am Ende der Reportage wurde noch eine Hofschlachtung gezeigt. Eines seiner Schweine Schlachtet der Bauer nämlich selbst, die anderen werden zum Schlachthof transportiert. Und diese Hofschlachtung ist ein Fest. Da wird zunächst die arme um ihr Leben schreiende Sau von Männern, Frauen und Kindern über den Hof gejagd, bis sie sie zu fassen bekommen. Die Ermordung selbst wurde nicht eingeblendet, aber das Zerteilen des Schweins. Alle sind dabei. lachen, scherzen, die Kinder gucken neugierig und die Off-Stimme erklärt wie gut es doch sei, dass solche Traditionen gepflegt und von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Ich blicke auf den Bildschirm und mir wird von Augenblick zu Augenblick unwohler. Ich sehe diese Menschen, die um das tote Tier stehen und nichts, aber auch garnichts für es empfinden. Keinerlei Mitgefühl für die arme Seele, die für sie gestorben ist. Kein Respekt, geschweige denn so etwas wie Dankbarkeit.
Die Kinder halten die Organe des Tieres in die Kamera, schauen neugierig, diskutieren ob es nun die Lunge oder die Leber ist, die das Mädchen da hält, sie ist vielleicht 7. Ich sehe zu und mir steigt ein Kloß im Hals hoch.
Dann sehe ich etwas das alle Dämme brechen lässt. Die Kinder spielen mit dem Herz des Schweins Ball-Werfen. Sie stehen mit einem Abstand von ein paar Metern und werfen sich das Herz des Tieres  zu wie einen Ball. Ganz normal sehen sie aus, wie spielende Kinder eben und die Off-Stimme kommentiert schwärmerisch romantisierend wie unbefangen doch die Kinder seien. Ich fange an zu weinen. Es bricht aus mir heraus und ich weine, schluchtze … ich weine um die Kinder … weine um die Menschen … vor allem aber weine ich um das Schwein, um das niemand sonst weint.

Man sieht noch wie die Frauen am Ende Blutwurst machen. Ihre Arme sind bis zu den Ellbogen blutbeschmiert und sie albern mit ihren Händen herum. Eine witzelt sie sei ein Zombi … ich weine auch um sie. Zombies sind sie für mich tätsächlich. Gefühllos, kalt … „denn sie wissen nicht was sie tun“ …

Die letzte Szene der Reportage zeigt wieder die Schweine in vermeintlicher Idylle während sie im Boden wühlen und der Sprecher sagt als letzten Satz, dass es hier doch wahrlich heißen kann: „Hier bin ich Schwein, hier darf ich sein.“ Ehrlich? Ich würde ihm in diesem Moment am liebsten mitten in die Fr**** schlagen und ihm entgegen schreien: „NEIN! DÜRFEN SIE NICHT! Denn statt dessen werden sie ermordet!“ Dieser Schluss-Satz setzt dem ganzen die Krone auf.
Ich weine noch einige Minuten bis ich mich beruhigt habe und später noch einmal als ich meinem Mann davon erzähle. Den Anblick der Kinder, die mit dem Herz des Tiers Ball-Werfen spielen werde ich nicht vergessen.

Momente wie diese zeigen mir wie sehr ich mich verändert habe. Wie sehr sich mein Weltbild in den letzten 10 Jahren verändert hat und vor allem in den letzten 5 Jahren, seit dem ich Veganerin bin. Ich kann nicht mehr verstehen wie man das Leid nicht sehen kann. Es ist mir völlig schleierhaft wie man solch ein barbarisches Verhalten mit romantisch verklärten Kommentaren belegen kann und ich kann nicht mehr verstehen wie man Teil dieser Maschinerie sein kann. Egal ob als Produzent, Berichterstatter oder Konsument. Auch als ich selbst noch Fleisch gegessen habe wäre ich schockiert von diesem Schlachtfest gewesen, aber heute zerreißt es mich förmlich mir das anzusehen.

So darf man mit fühlenden Wesen nicht umgehen! Wir haben nicht das recht dazu sie zu unserem Vergnügen, oder um unsere Gier zu stillen zu töten. Niemand hat das!

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Freitags Füller

15. Februar 2013
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freitags füller

1.  Es schneit schon wieder.

2. Anstelle von Coca Cola ist Fritz Kola, aus vielen Gründen, die bessere Alternative.

3.  Ein Grund, warum Fritz Kola die bessere Alternative ist, ist zB. die “Nachhaltigkeit” auf die wert gelegt wird..

4.  Mir ist seit Mittwoch Abend quasi dauerschlecht, da hilft nur Tee (Fenchel, Kamille, Hagebutte), Kola, Salzstangen, Knäckebrot und Ablenkung.

5.  Der Papst macht mit seinem Rücktritt alles richtig.

6.   Ein Leben ohne Tiere kann will ich mir nicht vorstellen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ruhe und meinen Feierabend, morgen habe ich ausschlafen, regenerieren, gesundwerden und “Red Riding Hood” schauen geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, arbeiten, aber es noch ruhig angehen lassen!

 

Hier gibt’s die Vorlage, vielen Dank dafür!

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