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100 Happy Days

6. November 2014
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Zeit für eine Challenge, die genau richtig kommt, jetzt in diesen grauen Novembertagen. Sie wird mich durch den Winter begleiten und mir hoffentlich dabei helfen ein wenig Licht mit in die dunkle Jahreszeit zu nehmen.

Es handelt sich um die 100 Happy Days Challenge. Dabei geht es darum an 100 aufeinander folgenden Tagen etwas zu finden, dass einen glücklich macht und dies mit anderen zu teilen. Gestolpert bin ich über diese Challenge beim bibliophilen Rollstuhlfräulein und wie sie verwende ich neben dem Hashtag #100happydays auch diesen #happywithhandicapt bei meinen Postings.

Angefangen habe ich bereits am Dienstag. Verfolgen könnt ihr meine 100 glücklichen Tage am besten auf Instagram, Twitter oder Tumblr., da ich dort täglich poste. Hier werde ich aber auch einmal pro Woche die Bilder als eine Art “Wochenrückblick” posten.

Ich bin sehr gespannt, ob ich durchhalten werde. :)

 

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Erste Lernerfolge – Dogfrisbee

19. September 2014
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Bei den ersten zwei Spielereien mit der Frisbee war diese neben Stöckchen und Ball einfach ein weiteres Apportierspielzeug für uns. Da Sam und auch der Lieblingsmann dabei aber so viel Spaß hatten und Sami bereits ein echter Frisbee-Junkie ist, haben wir uns überlegt, das etwas „ernsthafter“ anzugehen und zu schauen, ob wir statt einfachem apportieren richtiges Frisbee-spielen hinbekommen, was nicht nur den Körper sondern auch das Köpfchen etwas fordert. Und siehe da, bereits gestern bei den ersten Übungseinheiten hat er sich richtig gut angestellt. Der Mann hat die Disc flacher und nicht so weit geworfen, so dass Sam schnell raus hatte wie es funktioniert. Ist natürlich erst ein Anfang, aber dafür schon recht gut, finde ich.

Gute Tipps für den Start konnten wir aus diesem Video hier entnehmen.

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Samweis hat ein neues Hobby

18. September 2014
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Heute zur Abwechslung mal ein Video mit neuem von Samweis. Er hat nämlich ein neues Hobby: Frisbee spielen. Er steht wirklich sehr auf die Scheibe und hat viel Spaß daran. Das Video ist von seinem zweiten Mal. Bei den nächsten Einheiten werden wir das ein wenig koordinierter angehen.

Leider ist das Video sehr Gelbstichig und hakt 2-3 Mal, weil meine Handycamera etwas rumgesponnen hat. Dennoch viel Spaß!

Die Frisbee ist eine “Dog Activity Disc” zu finden unter sky-dogs.de. Auf anraten einer Freundin werden wir uns aber eine “Aerobie Squidgie Disc” besorgen und auch mal testen. Die ist weicher, etwas kleiner und leichter.

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Geboren vor 1980

2. September 2014
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Zur Zeit kursieren bei Facebook wieder einige dieser Bilder, Videos und Texte, die die Menschen, die vor 1980 geboren wurden als „Helden“ bezeichnen, weil sie ihre Kindheit „überlebt“ haben und dann folgt eine Aufzählung von all den tollen Dingen, die wir damals taten, weil wir eben noch kein Internet, geschweige denn Smartphones und nur selten, bzw. erst später Spielkonsolen etc. hatten und deutlich weniger Zeit mit Fernsehen verbrachten als heute üblich. Gleichzeitig wird beschrieben wie verweichlicht die heutigen Kinder sind, bzw. wie sehr sie die Eltern in Watte packen. Schließlich hätten wir ja auch alle “überlebt”.

Besonders ironisch finde ich ja übrigens, dass die, die diese Beiträge schreiben und teilen, ja in der Regel gerade die aktuelle Elterngeneration sind. Sie sind es also, die selbst mitgestalten wie Erziehung in unserer Generation aussieht. Allerdings scheinen sie mir entweder in nostalgischen Träumereien verhangen (kann ich gut verstehen, bin auch eine Nostalgikerin, allerdings weiß ich dennoch moderne Errungenschaften, nicht nur im technologischen Bereich, durchaus zu schätzen), oder schlicht und einfach in ihren Ansichten im vergangenen Jahrhundert stehen geblieben.

Das Ganze ist ja alles nett, wer schwelgt nicht gerne in verklärten Erinnerungen, aber mir gehen da vor allem zwei Dinge im Kopf herum: “Überlebt” haben wir es, die wir das lesen und verteilen. Einige aber auch nicht, zumindest nicht ohne kleine und größere, körperliche oder seelische Blessuren, was wohl einer der Hauptgründe für diverse Sicherheitsvorkehrungen ist (wie z.B. kindersichere Steckdosen und Verschlüsse von Reinigern und Medikamenten). Auch damals sind schon Kinder verschleppt, missbraucht und ermordet worden, weswegen heutige Eltern gerne die neue Technik inklusive Smartphones etc. nutzen, um ihre Kinder jederzeit erreichen zu können und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Eltern jederzeit zu erreichen und sie eben nicht so sorglos sind, wenn ihre Kinder den ganzen Tag irgendwo unterwegs sind, ohne dass sie wissen wo und bei/mit wem. Das war damals nicht ungefährlicher als heute.
Nicht zuletzt hätten Psycholog*innen, Psychiater*innen und die Pharmaindustrie wohl auch deutlich weniger zu tun, wenn die Kindheit der meisten vor 1980 geborenen tatsächlich so wunderbar gewesen wäre…

Was mir besonders übel aufstößt ist, dass in den aktuellen Texten unter anderem propagiert wird, dass damals eben nur die „Guten“ beim Fußballspielen mitmachen durften und so die anderen (= die Schlechten) eben dadurch lernten mit Enttäuschungen umzugehen. Ehrlich? Survival of the fittest? Wir leben in einer Ellbogengesellschaft, schon klar. Aber ist es nicht das was die meisten von uns nicht gut finden? Reden wir nicht ständig von Inklusion? Genau das ist doch das Problem in unserer Gesellschaft, dass eben nur Leistung zählt und sich immer an den (vermeintlich) Stärksten, Schnellsten, Intelligentesten orientiert wird und der Rest über die Klinge springen muss und hinten runter fällt. Das was Kinder lernen sollten ist doch, das jede*r wertvoll ist und jede*r Talente hat.
War es nicht auch damals schon so, dass mit Freund*innen das gespielt wurde, was allen zusammen Spaß macht und woran alle teilhaben konnten? Meine Feund*innen haben das jedenfalls immer so gehandhabt und mich nicht doof daneben stehen lassen, während sie Fußball oder ähnliches spielten, nach dem Motto: Pech gehabt, komm damit klar, dass du nicht zu „den Guten“ gehörst.

Mal im Ernst, kann es Ziel von Eltern sein, dass ihr Kind schlicht „überlebt“? Oder sollte es nicht vielmehr so sein, dass das Kind eine erfüllte, glückliche Kindheit hat, in der es alles für das Leben notwendige lernt? Und gehört dazu nicht vor allem auch Mitgefühl, Empathie, Freundschaft, Loyalität, Hilfsbereitschaft, Selbstwertgefühl?

Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir wirklich wollen, dass es in Zukunft allen Menschen auf der Welt gut geht, dass Armut, Kriege und Ungerechtigkeit ein Ende finden, dass es dann notwendig sein wird, dass ein Umdenken stattfindet. Dass wir hin müssen zu echter Inklusion und Diversität und das lernt eins eben am besten, wenn es von klein auf entsprechend aufwächst. Wollen wir in einer Gesellschaft leben, die immer nur der*dem Schnellsten hinterher hechelt oder in einer, die sich so bewegt, dass auch der*die Langsamste noch gut mitkommt? Vielfalt schwächt nicht, sondern bereichert, jeden von uns.

Ja, ich finde vieles was heutige Eltern machen auch nicht gut, wie z.B. dass das Fernsehen und Videospiele heute viel zu oft Freunde und Eltern ersetzen müssen, dass Kinder weniger draußen spielen, dass alles nicht mehr nur sauber, sondern steril sein soll und die Kinder häufig einen genauso vollen Terminkalender haben, wie die Eltern usw.. Aber ich sehe keine Verbesserung darin Erziehungsmethoden aus dem vergangenen Jahrhundert romantisch zu verklären, geschweige denn darin zu ihnen zurück zu kehren.

Warum ich mich mit solchen Videos überhaupt beschäftige und ihnen sogar einen Artikel widme? Weil ich finde, dass sie sehr gut eine gewisse Strömung, bzw. eine gewisse Art zu denken representiert, die in unserer Gesellschaft leider keinen geringen Teil ausmacht und weil ich es durchaus wichtig finde diesem nostalgisch-verklärten Blödsinn einen Gegenpol entgegen zu setzen.

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Weiberkraft PodCast Episode 2

23. August 2014
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Schon heute die zweite Episode meines neuen PodCast. Es ist quasi eine Ergänzung zu Episode eins und das Thema ist: habe ich als Rollstuhlfahrerin automatisch eine “Pressesprecherinnenrolle” für Menschen mit Behinderung?

Angeregt zu diesem Beitrag haben mich diese Beiträge bei Wurzelfrau und Schwarz Rund.

Ergänzend dazu kann ich dieses Video empfehlen: >>klick<< ich habe Tränen gelacht!

Viel Spaß beim anhören!

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Kommentare

22. August 2014
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Es scheint so als hätte mein Blog in den letzten Tagen ein paar Kommentare gefressen, bzw. gar nicht erst angenommen. Ich kann mir das nur so erklären, dass es am verfügbaren Datenvolumen auf meinem Server lag, das hatte ich nämlich überschritten.
Wenn du also einen Kommentar zu einem meiner Beiträge geschrieben hast und der nicht freigeschaltet wurde, dann liegt es vermutlich daran, dass ich ihn gar nicht bekommen habe. Also in diesem Fall – falls du magst – einfach nochmal kommentieren und mir bitte ne Mail schreiben, falls der Kommentar immer noch nicht erscheint, dann liegt’s nämlich an etwas anderem.

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